FRÖBEL forstet auf - was bedeutet das?

Aktuell werden in der Öffentlichkeit vielfach Themen rund um Nachhaltigkeit diskutiert. Diese Diskussionen erreichen auch die FRÖBEL Kindergärten sowohl bei Mitarbeiter*innen, Eltern und auch den Kindern. In der Frühpädagogik haben wir die große Chance, mit unserem Tun die Gesellschaft von Morgen zu beeinflussen, in dem wir wichtige Themen spielerisch den uns anvertrauten Kindern näher bringen und ihnen hierüber dabei helfen, eine Haltung geprägt von einem sorgsamen, rücksichtvollen Umgang mit der Natur, von Solidarität untereinander, von einem positiven Demokratieverhältnis und anderen wichtigen Elementen zu entwickeln.
FRÖBEL forstet auf basiert auf dieser Erkenntnis und möchte mit einfachen, aber wirkungsvollen pädagogischen Elementen, das Jahr 2020 dazu nutzen, naturpädagogische Inhalte und Nachhaltigkeitsthemen in den Kindergärten von FRÖBEL in NRW durchzuführen, hierüber nach Möglichkeit Spenden zu akquirieren und zum Ende des Jahres eine Baumpflanzaktion durchführen.

Der Junge bringt den gut gewachsenen Osterzweig rüber in den Nachbar-Kindergarten.
Zwei neue Pflanzen werden rüber in den FRÖBEL Kindergarten An den Clouthwerken gebracht.
Gemeinsam wurde ein geeigneter Platz für die „Osterzweige im Juni“ gefunden.

FRÖBEL forstet auf: Update Osterzweige im Juni

Heute sind wir im Rahmen des Projektes „Fröbel forstet auf“ mit den Waldkindern zu der FRÖBEL-Kita an den Clouthwerken gegangen, um den Ahornbaum und die Korkenzieherweide abzugeben.
Die Bäume wurden dankend von den Clouthwerken angenommen und sie haben einen festen Platz im Außengelände gefunden.

Bis in die Baumkrone klettert das Mädchen. Sehen die Äpfel dort oben wohl anders aus, schmecken oder riechen anders, als die Äpfel weiter unten?
Das Mädchen sammelt einen Apfel von der Erde auf. Warum ist der Apfel denn wohl vom Baum gefallen?
Die Kinder sammeln alle Äpfel in einem Edelstahlbehälter. Die Äpfel pflücken sie vom Baum oder sammeln sie vom Boden auf.
Vor der weiteren Verarbeitung waschen die Kinder die Äpfel.
Nachdem die Äpfel geschält und klein geschnitten sind, kommen sie in einen großen Topf und werden gekocht. Wichtig: das Umrühren nicht vergessen!
Kannst du das fertige Apfelmus riechen? Hmmm, lecker! Selbstgemachtes Apfelmus schmeckt wirklich wundervoll. Womit oder zu welchem anderen Gericht isst du denn Apfelmus?

FRÖBEL forstet auf: Vom Apfelbaum zum Apfelkompott

„Vom Apfelbaum zum Apfelkompott“ Wir ernten Äpfel von unserem eigenen Apfelbaum und machen Apfelkompott.
Als die Kinder die leckeren Äpfel in unserem Apfelbaum entdeckt haben, hatten sie die Idee, dass wir daraus Apfelkompott kochen könnten. Dafür sammelten wir zuerst das Fallobst auf. Danach überlegten wir, wie man an die Äpfel im Baum kommen könnte. Die Kinder kletterten dazu mit einer Leiter unter Aufsicht in den Baum. Danach haben die Kinder die geernteten Äpfel abgewaschen, geschält und kleingeschnitten. Diese wurden daraufhin zu Apfelkompott verarbeitet. Somit war der Snack für den nächsten Tag fertig.

„Die sehen voll lecker aus.“
„Darf ich in den Apfel beißen?“
„Ihh die sind ekelig. Da sind braune Stellen dran.“
„Da sind ja Würmer drin.“
„Apfelkompott mache ich mit meiner Oma auch schonmal.“

Besonders wichtig ist uns:

  • Die verschiedenen Schritte zum Herstellen von Apfelkompott kennenzulernen (Ernten, Vorbereitung der Materialien z.B. Kochtopf, Messer, etc.).
  • Die Zutaten und die Verarbeitung von Apfelkompott kennenzulernen.
  • Durch das Verarbeiten der eigenen Äpfel erlernen die Kinder, wo Äpfel wachsen und welche Bedingungen diese zum Wachsen benötigen.
  • Durch das Pflücken der Äpfel kann der Jahreskreislauf ganzheitlich erfasst werden.
  • Grobmotorische Fähigkeiten z.B. Klettern in Bäume und feinmotorische Fähigkeiten z.B. Schneiden mit einem Messer festigen.
  • Das Erforschen der Äpfel z.B. Löcher und Würmer im Apfel, Geschmäcker von verschiedenen Äpfeln, Kerngehäuse der Äpfel.
  • Nachhaltige Wertschätzung von Lebensmitteln
  • Kenntnisse über Nahrungsmittel und deren Zubereitung
  • Herstellung einer Mahlzeit

Du möchtest auch mal Apfelkompott selber machen? So gehts:
Einen Apfelbaum besuchen oder selber einpflanzen. Fallobst und Äpfel von einem Baum ernten. Äpfel waschen, schälen, kleinschneiden.
Je nach Geschmack mit etwas Zucker, Vanillezucker oder Zimt verfeinern. Die kleingeschnittenen Apfelstücke kochen und rühren bis alles weich ist und ggf. kleinstampfen. Nach dem Abkühlen kann der Apfelkompott verzehrt werden.

Unsere Zutaten: Mehl, Essig, Öl, Salz, Lebensmittelfarbe
Die kleine Schnecke auf ihrer Reise!
„Schau mal, meine Hand!“

FRÖBEL forstet auf: Matschiges Vergnügen – Knete Selber machen

In den letzten Wochen kam uns die Idee, unsere Kreativecke mal wieder anders zu nutzen und etwas selbst herzustellen. Daher sind wir auf die Idee gekommen, Knete selbst herzustellen.
Kinder wachsen heute in einer Welt auf, in der sie alles abgepackt im Supermarkt oder in Spielzeuggeschäften kaufen können. Meist ist den Kindern nicht bewusst, dass man viele Dinge auch selbst herstellen kann. So haben wir unsere Materialien zusammengesucht, die wir für die Herstellung der Knete brauchten und haben sie auf den Tisch gestellt. Jedes Kind hat sich eine Zutat ausgesucht und diese mit mir in eine Schüssel gegeben. Am Ende haben wir alles verrührt und gemeinsam geknetet.

„Ich mache noch eine Babyschnecke.“ (weiblich, 2,8 Jahre)
„Ich backe Brötchen.“ (weiblich, 2,5 Jahre)
„Meine Kugel, meine.“ (weiblich, 1,8 Jahre)
„Guck mal! Ich mache einen Handabdruck.“ (männlich, 3,5 Jahre)
„Mein Teig muss plattgedrückt werden.“ (weiblich, 2,8 Jahre)

Besonders wichtig ist uns:

  • Kinder lernen, dass man aus alltäglichen Lebensmitteln Knete herstellen kann
  • Die Zutaten, aus denen Knete besteht, wurden verinnerlicht, durch vorheriges Erklären und der Auseinandersetzung mit dem Material.
  • Die Kinder differenzieren ihre fein- und graphomotorischen Fähig- und Fertigkeiten aus und erweitern sie.
  • Die Kinder entwickeln, schärfen und schulen ihre Sinne (schmecken, riechen etc.)
  • Es werden vielfältige Möglichkeiten, Eindrücke und Vorstellungen künstlerisch zum Ausdruck gebracht.
  • Die Kinder nutzen ihre Sprache um untereinander zu kommunizieren und sich über ihr Geknetetes zu unterhalten. Dabei entwickeln sie ihren Ausdruck weiter.
  • Kinder haben mehr Verantwortung übernommen und sind stolz, dass sie bei der Herstellung der Knete mitentscheiden und helfen konnten. Die Knete trägt dazu bei, sich nochmals mit den eigenen Sinnen zu beschäftigen und dabei auch die Kreativität zu fördern. Gleichzeitig lernen sie, welche Materialien benötigt werden und wie der Herstellungsprozess ist.

Du möchtest auch mal Knete selber machen? So gehts:

Benötigtes Material:

  • 1kg Mehl
  • 50 gr. Salz
  • 3 EL Zitronensäure
  • 15 EL Öl
  • 500 ml kochendes Wasser
  • Lebensmittelfarbe

Wie wird die Knete gemacht:

  1. Das Mehl in eine Schüssel geben
  2. Salz und Zitronensäure mit dem Mehl vermischen
  3. Öl und heißes Wasser dazugeben (Vorsicht sehr heiß!)
  4. Alles mit einem Rührgerät vermischen bis eine geschmeidige Masse entsteht
  5. Optional: Mit den Händen nachkneten bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist

Tipp und Tricks:

  • Eventuell kurz abkühlen lassen im Kühlschrank
  • Zu klebrig?: Mehl dazu geben
  • Zu trocken?: Wasser hinzufügen
  • Deine Lieblingsfarbe kommt durch die Lebensmittelfarbe – gib einfach so viel hinzu, bis dir die Farbe gefällt
Wir bereiten das Insektenhotel vor.
Wir verschrauben alle Materialien in der Kiste.
Wir verschrauben alle Materialien in der Kiste.
„Ob da wohl schon jemand drin wohnt?“
Herzlich Willkommen in unserem Hotel!

FRÖBEL forstet auf: Auch Insekten brauchen mal Urlaub – Wir bauen ein Insektenhotel

Im Rahmen des Projekts „Fröbel forstet auf“ kam die Idee auf ein Insektenhotel mit den Kindern zu bauen. Als wir mit den Kindern im Rahmen des Projekts darüber gesprochen haben, was ein Forst ist und wer in einem Wald lebt, sprachen die Kinder viel von Bienen, da sie beim letzten Waldbesuch einen Bienenstock gesehen haben. Außerdem wurde das Thema Bienen bei der Herstellung der Bienenwachstücher besprochen. Schnell kamen auch die Themen Bienenhotels und deren Bedeutung als Hilfe gegen das Insektensterben auf. Die Kinder hatten daraufhin die Idee, dass wir auch im Kindergarten ein Insektenhotel bauen könnten.

„Ein Hotel hat auch ein Dach - die brauchen auch eins.“
„Wir können das Doch vorne etwas länger lassen, dann ist das Hotel besser vor Regen geschützt.“
„Ich habe ein Insekt gesehen. Das will bestimmt in das Hotel.“
„Ich war auch schon mal in einem riesigen Hotel in Bayern.“
„Es ist schon ein Insekt im Hotel- Das Schilfrohr ist schon geschlossen.“
„Wo sind denn die Türen des Hotels? Ein Hotel braucht Türen.“

Besonders wichtig ist uns:

  • Wir möchten die Kinder für das Thema Insektenschutz sensibilisieren
  • Die Kinder lernen andere Lebewesen und deren Lebensraum und Art bzw. kollektives Miteinander kennen
  • Die Kinder können über einen längeren Zeitraum das Insektenhotel beobachten.
  • Die Kinder erlernen den Umgang mit verschiedenen Werkzeugen z.B. Akkuschrauber
  • Die Kinder lernen die Wiederverwendbarkeit von Altmaterialien z.B. Dachpappe, Blechdosen, Weinkiste kennen
  • Die Kinder erforschen den Umgang mit verschiedenen Naturmaterialien mit allen Sinnen und deren Bedeutung für den Lebensraum von Insekten
  • Die Kinder lernen verschiedenen Insektenarten z.B. Ohrenkneifer, Nachtfalter, Bienen und somit die Bedeutung der verschiedenen (Insekten-)Arten (Biodiversität) kennen und können durch den Bau eines Insektenhotels aktiv einen Beitrag zum Schutz leisten
  • Durch den Bau des Insektenhotels setzen sich die Erzieher*Innen aktiv mit dem Thema Insekten auseinander, sodass auch sie sich in diesem Bereich weiterbilden
  • Kinder geben ihr Wissen an ihr Umfeld (z.B. Familie) weiter und werden für Umweltschutz sensibilisiert

Ihr wollt auch ein Urlaubsparadies für Insekten schaffen? So kanns gehen:

  • Benötigtes Material: Tannenzapfen, Stroh, Weinkiste, Dachpappe, Werkzeug, Baumscheiben, Schilfrohr oder Bambusrohr, Konservendosen, Baumrinde, Backstein
  • Benötigte Zeit: mindestens drei Stunden
  • Vorgehensweise: Geeignete Kiste z.B. Weinkiste mit Tannenzapfen, gebohrten Holzscheiben etc. bestücken (bestenfalls mit Nägeln und Heißklebepistole befestigen. Ein Dach in Form einer Dachpappe anbringen, sodass das Hotel vor Regen und Wind geschützt ist. Bei der Anbringung des Hotels ist auf eine Süd-Ausrichtung zu achten.

Hinweis: In die Blechdosen sollten Löcher zur Belüftung gebohrt werden. Der Naturschutzbund NABU informiert auf ihrer Internetseite über den Bau von Insektenhotels. Man kann feststellen, ob das Hotel bewohnt ist, wenn die Bienen den Eingang der Schilfrohre verschlossen haben.

Die Feuerwehr kommt mit so einem großen Einsatzfahzeug! Das war spannend!
Das Vogelbaby wird gerettet!
Das Vogelbaby liegt sicher in einem Handtuch.

FRÖBEL forstet auf: Ein Vogel in Not – wir sind für ihn da!

Am Freitagmorgen (10.07.2020) kurz vor dem Morgenkreis kommt ein Kind und erzählt, dass es einen Vogel auf dem Bürgersteig gefunden hat. Schon entfachte bei den Kindern eine lebhafte Diskussion darüber was zu tun. Mit einem Handtuch haben wir den kleinen Vogel aufgehoben und in die Kita gebracht. Gemeinsam haben wir überlegt was zu tun ist. Wir haben nach einem Tierarzt geschaut, diese haben jedoch erst nachmittags auf. Ein Kind kam auf die Idee die Feuerwehr anzurufen, direkt haben wir überlegt welche Nummer das nochmal ist: 112. Der Feuerwehrmann am Telefon teilte uns mit, dass er die Tierrettung vorbei schickt. Nach dem Telefonat entfachte eine lebhafte Diskussion darüber wie der Vogel dorthin gekommen ist und warum ihn die Vogeleltern nicht aufheben und ins Nest zurückbringen.

„Der hat ja noch keine richtigen Federn.“ Mädchen, 5 Jahre
„Da ist ja schon viel Fleisch dran.“ Junge, 6 Jahre
„Der guckt uns ja nicht an.“ Mädchen, 3 Jahre

Besonders wichtig ist uns:

  • Empathie
  • Kennenlernen des Lebenskreislaufs
  • Umgang mit Gefühlen
  • Wertschätzung vom Leben der Lebewesen
  • Den Kindern wurde klar, dass man auch mit Leben von kleinen Tieren achtsam umgehen muss

Du findest auch einen Vogel in Not? Dann...
Nach vielen Telefonaten mit verschiedenen Tierorganisationen wurde uns geraten:
Gefundene Vögel niemals mit der Hand anfassen! Wenn sie auf dem Gehweg liegen und noch nicht alleine fliegen können, da sie noch nicht ausgebildete Federn haben, behutsam an eine sicherere Stelle in der Nähe legen. Die Eltern vom Vogel füttern es weiter. Wildvogelzentrale anrufen, diese beraten. Oder einfach mal unter dem folgenden Link stöbern... Jungvogel mitgenommen: Notfall-Chechliste

 http://wp.wildvogelhilfe.org/de/vogelwissen/die-aufzucht/jungvogel-braucht-hilfe/jungvogel-mitgenommen-notfall-checkliste/

Die Baumstämme liegen gefällt im Park... ... Wie bekommen wir dir jetzt zu uns in den Garten?
Wie viele Baumstämme sind in dem Greifarm?
Huch, was kommt denn da über den Zaun geflogen?

FRÖBEL forstet auf: Der Baumstamm auf Wanderschaft

Mit den Kindern beobachteten wir gegenüber unserer Kita wie Bäume gefällt wurden.
Die Kinder haben gefragt, was passiert mit den Bäumen und wir haben gemeinsam überlegt, was man mit Baumstämmen machen kann.
Es kamen so viele Ideen:
„Ein Floß bauen , darüber balancieren, darauf klettern, die Rinde untersuchen, darauf sitzen im Morgenkreis, darauf sitzen und snacken,  auf den Baumstämmen liegen, Baumringe zählen, eine Hütte bauen, ein Feuer machen, mit den kleineren Stämmen ein Dreieck legen und balancieren, daraus Stühle machen – das geht schwierig.“
Es wurde klar, dass es toll wäre, wenn unsere Kita die Baumstämme bekommt.
Die Kinder riefen die Arbeiter und fragten, ob sie uns die Baumstämme schenken können. Die Mitarbeiter der Firma waren gerne bereit dazu und meinten für einen Kindergarten machen sie das gerne.
Bereits eine Woche später kamen die Arbeiter mit einem Kranwagen mit großem Greifarm. Es war für alle Kinder und Erzieher aufregend zu erleben, wie die Baumstämme über den Zaun gehoben und zu einem Carré abgelegt wurden.

„Der Baum, der plumpst gleich runter.“
„Der Baum ist mir fast auf den Kopf gefallen.“
„Das sind ganz viele Baumstämme.“
„Nein, das ist ein Baumstamm in 4 Teile gesägt und dicke Äste.“
„Die sind sehr groß.“
„Die sind größer als Menschen.“
„Aber nicht größer als Riesen.“

Besonders wichtig ist uns:

  • Wertschätzender Umgang mit natürlichen Ressourcen, z.B. Holz
  • Den Baum in seinen Lebensformen kennenzulernen
  • Der Baumstamm als Lebensraum kennenzulernen
  • Kinder erleben, dass auf ihre freundliche Nachfrage ein positives Feedback erfolgt
  • Kinder erleben Selbstwirksamkeit

Du bist interessiert an Baumstämmen? Dann...
... Auf Baumfäll-Aktionen im direkten Umfeld achten und die durchführende Firma ansprechen. Die Mitarbeiter der Firma waren sehr kooperativ und haben uns die Baumstämme gerne zur Verfügung gestellt. Sie sind dafür sogar extra nochmals mit einem Fahrzeug mit Greifarm gekommen, um die Stämme über den Zaun auf unser Außengelände zu heben.

Huch, wer hat denn hier an unserer Zucchini genascht?
„Ob die schon reif sind?“
„Guck mal, da ist schon eine rote Tomate!“ „Die anderen sind noch grün!“

FRÖBEL forstet auf: Update Gemüsewelt

Wir freuen uns über unser erstes Gemüse aus unserer Gemüsewelt…
Daraus zaubern wir bald etwas Leckeres!

Dieser wunderschöne Johannisbeer-Strauch steht bei uns in der Wilden Hilde! Lange haben wir dem Strauch und den Beeren beim wachsen zugeschaut.. Jetzt können wir die Beeren ernten!
Ein Junge schneidet mit der Rosenschere die Johannisbeeren ab.
Damit die Beeren beim Abschneiden nicht auf die Erde fallen, halten wir eine Hand darunter und fangen sie auf!
Die Schale ist voll mit Johannisbeeren und Blättern vom Johannisbeer-Strauch. Jetzt müssen wir sie waschen!
Gemeinsam waschen wir die Johannisbeeren.
Eine große Schale voll mit Johannisbeeren... Hmmm, lecker!

FRÖBEL forstet auf: Beerengruß aus der Wilden Hilde

In den letzten Wochen konnten wir an unserem Küchenfenster zahlreiche Veränderungen wahrnehmen (Johannisbeeren waren reif und sind gewachsen). Dabei haben wir beobachtet, dass viele Kinder keinen Bezug zu verschiedenen Obstsorten/Pflanzen haben.
Kinder wachsen heute in einer Welt auf, in der sie Lebensmittel häufig nur noch als portionsgerecht verpackte Einheiten in Supermarktregalen kennenlernen. Wo Lebensmittel wachsen, wie sie aussehen und wie sie verarbeitet werden, bevor sie auf den Teller gelangen, erfahren viele Kinder nicht mehr. Auch die Herkunft und die Erntezeit erfahren viele Kinder nicht.
Die Kinder sollen die Möglichkeit bekommen durch Beobachtung zu lernen und selbstständig die Fragen erarbeiten zu können (Was passiert mit den Beeren, wie oft muss ich die Pflanzen gießen, Wann darf ich die Johannisbeeren pflücken, Was brauche ich für Material um die Beeren zu Pflücken, Wie schmecken die Johannisbeeren).

„Was ist das für ein Baum?“ „Da sind rote Kugeln dran“ – männlich, 3;2 Jahre
„Das ist nicht schlimm, wenn ein paar Beeren auf den Boden fallen, dann haben die Vögel auch was zu Essen.“ – weiblich, 2;7 Jahre
„Schau mal, du musst die Schere in die Hand nehmen und dann kann man das abreißen.“ – männlich, 2;9 Jahre
„Die Beeren sind ganz schön sauer, wenn man das isst.“ – weiblich, 2;10 Jahre
„Man darf die Johannisbeeren nicht in den Mund tun man, muss die vorher waschen und trocknen.“ – männlich, 3;7 Jahre
„Meine Oma hat schonmal einen Johannisbeerenkuchen gebacken“ – weiblich, 2;8 Jahre

„Sind das Erdbeeren?“ „Nein das sind Johannisbeeren von Omas Kuchen“

Besonders wichtig ist uns:

  • Pflücken, riechen, schmecken von Beeren
  • Gartenpflege übernehmen um Natur und Naturkunde spielerisch zu erlernen
  • Verantwortung (Selbstständigkeit) für die Umwelt zu übernehmen, um eigene Entscheidungen zu treffen
  • Auseinandersetzung mit Natur und Umwelt und sich als Teil von ihr erleben
  • Eigene Ideen der Verwertung miteinbringen (Kuchen backen)
  • Umgang mit Material (Schere) Feinmotorik
  • Sozialverhalten stärken (gemeinsam pflücken, waschen, essen)
  • Lebenszyklen von Werden bis Vergehen kennenlernen (Säen, Keimen, gebären, wachsen, sterben und vergehen)
  • Ihre Umwelt außerhalb der Einrichtung kennenzulernen

Am nächsten Tag in der Bringphase haben Kinder erzählt, dass sie am Fenster Johannisbeeren gesehen haben, die sie pflücken möchten. Einige Eltern haben erzählt, dass die Kinder Zuhause von den Johannisbeeren erzählt haben und diese im Geschäft wiedergefunden haben.
Und selbstverständlich waren die selbstgepflückten Johannisbeeren aus unserem Garten super lecker!

Banane, Apfel, Himmbeeren, Erdbeeren, Blaubeeren und eine Zitrone - mal schauen wie der Saft schmeckt...
Hmmm lecker! Unser frisch gespresster Saft!

FRÖBEL forstet auf: Saft Gewinnung aus Obst und Gemüse

Wir haben noch Obst und Gemüse übriggehabt und dies wurde schon weich. So kamen die Kinder auf die Idee, dass man sich überlegen kann, daraus Saft zu machen.
Am nächsten Tag brachten die Kinder Obst und Gemüse von zu Hause mit, sowie einen Entsafter. Los ging es! Wir haben alles geschält und „lecker“ angerichtet. Dann haben wir Gruppen zusammengestellt, in denen jeder etwas in den Entsafter hineingeben durfte. Besonders gerne haben wir probiert!

„Der Apfel gibt ja viel mehr Saft, als wenn ich ihn esse.“
„Der Saft schmeckt besser als zu Hause, nicht so süß.“

„Gurke mit Zitrone schmeckt sehr lecker.“

Besonders wichtig war uns:

  • Obst und Gemüse wahrnehmen
  • Wissen darüber, wie viele Mengen benötigt werden, um Saft herzustellen
  • Umgang mit nicht mehr ganz so frischen Lebensmitteln

Wir waren begeistert, wie lecker die Säfte waren und wie lecker es ist, sie miteinander zu vermischen. Die Kinder waren begeistert, als sie feststellten, wie manche Dinge schmecken und zusammenpassen und welche nicht.

Du möchtest auch deinen eigenen Saft herstellen? Dann benötigst du:
einen Entsafter, verschiedenes Obst und Gemüse, Becher, Messer, Brettchen

Aus diesem Tuch wird nun ein Wachstuch... Du möchtest wissen wie? Dann ließ gerne weiter!
Mit den Materialien auf dem Bild bist du bestens ausgerüstet, um deine eigenen Wachstücher herzustellen!
Die Kinder bestreuen den ausgewählten Stoff mit Bienenwachsperlen.
Das Mädchen bügelt das Wachstuch. Jetzt kann sich der Wachs richtig gut verteilen!
Das Mädchen hält das fertige Wachstuch in der Hand! Siehst du, wie fest der Stoff ist?

FRÖBEL forstet auf: Herstellung von Bienenwachstüchern & weg von der Alufolie

Im Rahmen von „Fröbel forstet auf“ haben wir uns überlegt Bienenwachstücher als Alternative für Alufolie und Frischhaltefolie herzustellen. In vielen Situationen fiel einigen Kindern bereits auf, dass oft sehr viel Müll entsteht.
So fiel einem Kind beispielsweise beim Eincremen mit Sonnenmilch auf, dass sehr viele Einmalhandschuhe von den Erzieher*Innnen verwendet werden und somit sehr viel Müll entsteht. Daraus entstand mit den Kindern ein Gespräch darüber in welchen Situationen Müll vermieden (reduziert) werden kann.
Zudem fiel vielen Kindern auf, dass sie darauf achten möchten, nur ein/zwei Einmalhandtücher zum Abtrocknen der Hände zu verwenden. Auch beim Malen ist den Kindern aufgefallen, dass sie keine Blätter verschwenden wollen und vorher überlegen, was sie malen möchten.
Ein Kind zeigte im Morgenkreis seinen neuen Butterbrotbeutel aus Bienenwachstuch mit Klettverschluss. Daraus entstand die Idee mit den Kindern ebenfalls Bienenwachstücher herzustellen, um Müll in Form von Alu-/Frischhaltefolie zu reduzieren. Aus dem Gespräch ergab sich zudem, dass die Kinder ihre Butterbrotdosen häufig nicht aufbekommen, sodass sie besonders von dem Bienenwachs-Brotbeutel mit Klettverschluss überzeugt waren.

„Das ist ganz schon viel Verschwendung. Immer neue Handschuhe zu benutzen.“
„Wir haben ein Bienenhotel/ Insektenhotel zuhause“
„Es müssen Bäume sterben, wenn wir viele Tücher benutzen“
„Das ist richtig viel Müll“
„Letztens habe ich eine tote Hummel gefunden“

Besonders wichtig ist uns:

  • Wir möchten die Kinder für das Thema Müll und Müllreduzierung sensibilisieren
  • Wir möchten die Kinder für einen bewussten Umgang mit Ressourcen sensibilisieren
  • Wir möchten die Kinder für die Wertschätzung von Ressourcen sensibilisieren
  • Durch das Projekt  erforschen die Kinder mit allen Sinnen, wie Wachs riecht und wie es sich anfühlt, zudem wird durch das Bügeln erkennbar, dass Wachs schmilzt, wenn es erhitzt wird
  • Die Kinder lernen, dass Wachs aus Bienenwaben hergestellt wird
  • Umgang mit dem Bügeleisen (Hitze) und mit Haushaltsmaterialien

 

Benötigtes Material:

  • Baumwolltücher
  • Bienenwachsperlen
  • Olivenöl
  • Bügeleisen
  • Schere
  • Backpapier
  • Pinsel

Benötigte Zeit: 5- 10 Minuten

Vorgehensweise:

  1. Saubere Baumwolltücher glatt bügeln  und in die benötigte Größe zurechtschneiden
  2. Backpapier auslegen und das Baumwolltuch drauf legen
  3. Das Baumwolltuch mit Olivenöl beträufeln (mit Pinsel verstreichen)
  4. Bienenwachsperlen auf dem Tuch verteilen
  5. Backpapier drauf legen und bügeln (bis alles gut verteilt ist)

Hinweis:

Es darf keine Ananas (wegen der Säure) und kein rohes Fleisch (aus hygienischen Gründen) eingepackt werden.
Das Bienenwachstuch kann mit lauwarmen Spüliwasser abgewaschen werden.

 

Im Veedel steht man zusammen!

FRÖBEL forstet auf: Spenden sammeln für Bäume

Im Rahmen des Projekts „Fröbel forstet auf“ kam die Idee auf, eine Spendendose mit den Kindern zu gestalten und sie mit dem Fröbel-Forstet-auf-Plakat beim benachbarten Kiosk auszustellen.
Zunächst haben wir ein Glas mit Seidenpapier und Blättern beklebt und einen kleinen Baum mit „Baum-Spende“ daran befestigt.
Eine Woche später sind wir mit zum benachbarten Kiosk spaziert. Dort durften wir das Glas aufstellen und das Plakat aufhängen.

„10 Euro wären schon zwei Bäume“
„Wir sammeln bestimmt 26 Euro oder unendlich viel Geld“
„Beim Kiosk können wir ganz viel Eis kaufen“
„Ich bekomme mein Taschengeld von der Sparkasse“

„Mama und Papa haben viel Geld“

Besonders wichtig war uns:

  • Lösungen zu finden, wie das Projekt FRÖBEL forstet auf umgesetzt werden kann z.B.  durch Spenden
  • Umgang mit Geld (Wer hat Geld? Woher kommt das Geld?)
  • Sozialraum erkunden und Kontakte zu den Geschäften knüpfen
  • Ökologisches Bewusstsein
  • Verantwortung übernehmen
  • Verhalten im Straßenverkehr
  • Sich für Andere einsetzen
  • Das Prinzip des Spendens verstehen und erfahren

Benötigtes Material:

  • Glas
  • Blätter
  • Seidenpapier
  • Kleister

Vorgehensweise:Das Glas mit Kleister ein pinseln und Seidenpapierstücke darauf kleben. Sobald der Kleister getrocknet ist, können die Blätter mit Kleister aufgeklebt werden.

Mal schauen, wie viele Spenden nächste Woche eingegangen sind!

UPDATE:
Nun ist eine Woche vorbei und wir holen die Spendendose aus dem Kiosk ab, um sie beim Friseur auf der Neusserstraße aufzustellen. Das Ergebnis der Einnahmen aus der Spendendose, nachdem sie eine Woche im Kiosk stand sind 5,23€. Auf dem Weg zum Kiosk sagte ein Kind, dass wir den Kiosk-Besitzer fragen könnten, ob er gesehen hat, dass jemand Geld gespendet hat? Als wir das Geld gezählt haben, haben die Kinder festgestellt, dass wir durch die eingenommenen Spenden schon einen Baum-Setzling kaufen können. 

Das Glas wird mit gesammelten Steinen gefüllt.
Das Glas wird mit Erde gefüllt.
Moos sammeln für das Terrarium.
Das fertige Terrarium - gefüllt mit Moos, Erde und Steinen.

FRÖBEL forstet auf: Bau eines ewigen Terrariums

Die Idee eines Ewigen Terrariums ist es ein kleines Ökosystem zu erschaffen, welches sich im Idealfall mehrere Monate oder sogar Jahre „selbstversorgt“.
Dafür verwendet man ein sauberes Glas mit verschraubbarem Deckel, füllt ein wenig Kies ein, darauf eine kleine Schicht Sand, nun Erde und zum Schluss am besten Moos oder andere widerstandsfähige Pflanzen, welche ein feuchtes Klima mögen.
Noch etwas Gießen, dies ist der schwierigste Teil, denn es gilt die Balance zu finden zwischen zu viel und zu wenig.
Durch den geschlossenen Raum indem sich die Pflanzen befinden, bilden diese einen Kreislauf. Das Wasser wird aufgenommen und auch wieder verdunstet, das verdunstete Wasser „regnet“ wieder auf die Pflanze, in dem es am Glas beschlägt und hinabläuft. Absterbende Blätter sorgen für Nährstoffe.

„Wir machen Grünzeug und brauchen Pflanzen von der Wiese“
„Wenn es nicht regnet kann man die Blumen nicht mehr gießen und sie vertrocknen dann“
„Da ist ein Uboot! (Auf dem Plakat war aber ein UFO zu sehen)

Durch das schrittweise Bauen des Terrariums soll eine intensive Auseinandersetzung mit dem Pflanzenkreislauf und Ökosystem entstehen.

Die Kinder waren sehr enthusiastisch bei der Sache und hatten viel Spaß beim Befüllen der Gläser und Sammeln des Mooses.

Naturbingo: Das möchte ich alles sammeln!
Naturbingo: Und was ist in deinem Bingokorb?

FRÖBEL forstet auf: Naturbingo

Naturbingo vereinbart gleichzeitig den Spaß der Kinder an der Natur, ihren Drang zu Forschen und ihre große Freude daran Dinge zu sammeln und “Schätze” zu hüten.

Man benötigt einen Eierkarton, auf dessen Deckel gemalte Natur-Motive aufgeklebt sind und schon kann es losgehen. Ziel ist es, sich in der Natur umzusehen und möglichst viele der gezeigten Naturmaterialien zu finden. So füllt man, wie bei einem Bingo-Spiel, nach und nach die „Felder“. Anschließend können die Kinder sich gegenseitig die gefundenen Dinge zeigen und darüber sprechen, was sie wo gefunden haben.

Gemeinsam haben wir überlegt, was sich alles in der Natur finden lässt und was wir davon in der Naturbingo-Schatzkiste sammeln können:

  • Was kann man alles in der Natur finden, was in die Eierkartonfächer passen könnte?
  • Darf man beispielsweise kleine Tiere einsammeln?
  • Was kann man wo finden?
  • Welche Motive/Symbole können wir aufmalen, um das Gesuchte darzustellen?
  • Was gibt es davon viel und überall und wonach muss ich vielleicht lange suchen, weil es das nur selten und/oder nur an ganz bestimmten Orten gibt?

 Besonders wichtig war uns,

  • dass die Kinder ihr großes Interesse an der Natur ausleben können
  • dass die Kinder kreativ werden, bei der Auswahl der gesuchten Dinge und der Gestaltung der Naturbingo-Schatzkiste
  • dass die Kinder selbstständig forschen, suchen und sammeln, durch eindeutige Motive
  • dass die Kinder sich mit der Natur auseinandersetzen und sich als Teil von ihr erleben
Die Osterzweige (Korkenzieherweide) wird in kleine Töpfe gepflanzt - jetzt ist sie bereit für den Transport in andere Kindergärten.
Den gefundenen Ahron pflanzen wir auch noch ein - wir sind gespannt!

FRÖBEL forstet auf: Osterzweige im Juni

Gemeinsam wollten wir Osterzweige für den Kindergarten gestalten – doch dann kam Corona… Die Osterzweige sind also zuhause in einer Vase gelandet. Doch nach einiger Zeit haben die Korkenzieherweiden gewurzelt, die Weidenkätzchen leider nicht. Als der Kindergarten wieder öffnen durfte, haben wir den Kindern die Osterzweige im Morgenkreis gezeigt. Dabei kamen die Kinder auf die Idee, dass wir die Osterzweige einpflanzen könnten. So kam die Idee auf die gewurzelten Weidenzweige an neuangelegte Kindergärten zu verschenken.
Als wir den Kindern ein Bild einer ausgewachsenen Korkenzieherweide zeigten, stellten die Kinder fest, dass wir keine Korkenzieherweide im Kindergarten haben. Aus diesem Grund behalten wir eine Korkenzieherweide und verschenken die anderen an die anderen Kitas, sodass wir einen Beitrag zum Wald leisten können.

„Sind das Blumen?“
„Nein, das sind Blumen, die noch klein sind.“
„Aber Blumen haben doch bunte Blüten.“
„Das sind Bäume, die wollen noch groß werden.“
„Wie lange müssen Bäume wachsen bis sie groß sind? - Tausend Jahre, da bin ich ja schon uralt.“
„Wir haben doch schon genug Bäume hier.“
„Aber so einen Baum haben wir noch nicht.“
„Einen Baum können wir behalten.“

Besonders wichtig war uns:

  • das Kennenlernen der Funktion von Wurzeln
  • den Forschergeist zu wecken (Durch Experimentieren)
  • Beobachtung von Wachstum und Entwicklung
  • Naturbetrachtung in Bezug auf die Jahreszeiten und Achtsamkeit und Wertschätzung gegenüber der Natur
  • die Kinder lernen Photosynthese und die Wichtigkeit von Wasser, Luft und Nährstoffen für Pflanzen kennen
  • den Wortschatz erweitern z.B. was ist ein Forst?
  • die Kinder lernen Kreisläufe kennen
  • Verantwortung übernehmen und Sozialkompetenz erweitern
  • Wissenserweiterung: Was brauchen wir zum ein pflanzen einer Pflanze? Wie pflanzt man eine Pflanze ein?
  • Beobachten: Wie groß kann eine Pflanze in einer gewissen Zeit werden? (messen, Zeitverständnis, Mathematik)
  • Sozialraumerkundung durch die Zusammenarbeit mit benachbarten Geschäften (Spendenaktion) im Rahmen des Familienzentrums
  • Teilen und abgeben, meins und deins, unser und euer
  • Nachhaltigkeit (Osterzweige werden nicht weggeworfen, sondern eingepflanzt

Einen Tag nach dem Einpflanzen der Zweige, haben die Kinder auf der großen Wiese einen wilden Ahornsetzling gefunden und wollten ihn auch einpflanzen.

"Herein"
In unseren 10 Kisten wächst eine bunte Mischung an Gemüse und Kräutern.

FRÖBEL forstet auf: Unsere Gemüsewelt

In den letzten Tagen und Wochen konnten wir an unserer Gemüsewelt zahlreiche Veränderungen vornehmen.

  • Die Kisten sind mit Stoff bespannt.
  • Die Kisten stehen an der ausgesuchten Position in unserem Garten.
  • Die Kisten sind mit Erde befüllt.
  • Unser Gemüse ist eingepflanzt.

Die Gießkannen und der Gartenschlauch liegen immer griffbereit.

"Ohne Wasser und Sonne wächst unser Gemüse nicht!"

Hier werden wir unser Gemüsebeet anlegen
Mit dem Tacker befestigen wir den Stoff in der Holzkiste
Die Holzkiste ist mit Stoff ausgelegt

FRÖBEL forstet auf: Eine Gemüsewelt für unseren Kindergarten - Wie wir auf diese Idee gekommen sind?

Die Idee zum Gemüsebeet ist im Morgenkreis der Wibbelstätz entstanden. Ein Kind (3 Jahre) brachte zwei Tomatenpflanzen mit. Diese hat es zu Hause mit seinem Vater gezüchtet. Durch diese Pflanzen entstand in der Gruppe ein Gespräch über Gemüse und Obst.

„Welches Obst oder Gemüse isst du denn gerne?“

„Welches Obst oder Gemüse hast du denn zuhause mit deinen Eltern schon eingeplanzt?“

Zusammen ist uns dann die Idee gekommen, ein eigenes Gemüsebeet im Kindergarten anzulegen.

Die Kinder sollten sich zu folgenden Fragen Gedanken machen:

  • Welche Pflanzen wollen wir einpflanzen?
  • Wie bekommen wir die Samen und Knollen, die wir einpflanzen möchten?
  • Welches Material und was für Werkzeug benötigen wir für die Pflanzen?

Den Platz für unser Beet haben wir im nächsten Morgenkreis gemeinsam ausgewählt. Folgendes mussten wir dabei berücksichtigen:

  • Der Platz muss sonnig sein
  • Die Fläche muss ausreichen
  • Die Pflanzen sollen vor unserem Spiel im Garten geschützt sein

Für diese Gemüsesorten und Kräuter haben wir uns entschieden:

  • Tomaten
  • Gurken
  • Radieschen
  • Zucchini
  • Kürbis
  • Knoblauch
  • Paprika
  • Aubergine
  • Möhren
  • Rote Beete
  • Basilikum
  • Petersilie

Die Kisten sind nun vorbereitet und warten nur auf die ganzen Samen und Knollen, die ihr gesammelt habt. Hoffentlich können wir sie bald gemeinsam bepflanzen!

Den Kindern das selbstständige Arbeiten am Beet zu ermöglichen, dies bedeutet, sich selbständig um die Pflege der Pflanzen zu kümmern.Kinder sollen die Möglichkeit bekommen durch Beobachten zu lernen und selbständig die Fragen erarbeiten zu können, zum Beispiel:

  • Was passiert mit einem Samen/Knollen, wenn ich sie in die Erde einpflanze?
  • Wie oft muss ich die Pflanzen gießen?
  • Was passiert mit den Pflanzen, wenn sie nicht gegossen werden? Usw.
Eule Momo beobachtet die Kinder.
Die Eule Momo landet auf dem Arm des Falkners.

FRÖBEL forstet auf: Eule Momo in unserem Kindergarten

Eule Momo hat uns im Kindergarten besucht. Das war sehr aufregend. Wir konnten viele Fragen stellen und haben viel Interessantes über die Eule erfahren. Einige Kinder und Erwachsene haben sich getraut ein Foto mit Momo zu machen. Das war sehr aufregend. Wenn ihr auch mal eine Eule seht, seid ganz leise und bewegt euch langsam, damit sich die Eule nicht erschreckt!

„Wie schwer ist die Eule?“

„Trinkt die Eule Tee?“

„Was essen Eulen?“

„Die Eulen haben rote Augen.“

„Die Eulen fliegen nachts und schlafen tagsüber.“

„Warum schläft die Eule jetzt nicht?“

„Das ist ein Uhu keine Eule. Wo hast du die Eule her?“

„IHHH was ist das was sie da hoch gewürgt hat?“

„Warum hast du als Besitzer einen Handschuh an?“

„Wie hoch kann sie fliegen? Wie groß sind die Füße?“

„Warum dreht der Uhu seinen Kopf soweit? Ist der Handschuh aus Leder?“

Wir möchten das Interesse und den Beziehungsaufbau für Natur und Tiere wecken und Kindern Natur und Tiere näherbringen.

Verhaltensregeln mit den Kindern besprechen und die Wichtigkeit der Einhaltung näherbringen. Kinder im Vorfeld schon Fragen formulieren lassen- philosophieren.

Vielen Dank an die Bergische Greifvogelhilfe! www.bergischegreifvogelhilfe.de

 

 

Unsere Kastanie ist schon fast einen halben Meter groß

FRÖBEL forstet auf: Unser eigener Kastanienbaum

Die Waldkinder haben im Herbst und Winter immer wieder Kastanien mitgebracht, die sie gefunden und gesammelt haben. Diese haben sie dann im Morgenkreis präsentiert.

„Wieso wächst denn überhaupt der Kastanienbaum?“
„Ich glaube, der wächst aus den Blättern die vom Baum auf den Boden fallen.“
„Nein, der wächst aus einer Kastanie.“
„Vielleicht wächst der aus den Wurzeln vom Baum.“

Wir haben uns ausführlich mit Kastanien befasst. Folgende Fragen haben wir uns gestellt: 

  • Wie sieht die Kastanie aus, wie fühlt sie sich an?
  • Welche Schale hat die Kastanie?
  • Wo wurde sie gefunden?
  • Wie sieht der Kastanienbaum aus, wie die Blätter, wie die Rinde des Baumes…?

Wir wollen das selbständigen Forschen und Denken unterstützen. Wir wollen das Interesse an Natur und Pflanzen wecken und stärken. Das Gemeinschaftsgefühls soll durch das gemeinsame Projekt gestärkt und gefestigt werden. Die Kinder übernehmen Verantwortung für die Pflege der Pflanze und erhalten einen neuen Einblick in die Selbstreflexion (nicht aus Blättern sondern aus Kastanien wächst der Baum.